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TATORT WALD zum Welttierschutztag 2006

Gedanken zum Welttierschutztag

Rede von Rudi Pohlenz am 7. Oktober in Berlin
TATORT WALD - Initiative Haus- und Wildtierschutz
www.tatort-wald.de
Aktiver Tierschutz kann nicht nur aus Reaktionen bestehen.
Ich meine, wenn die Katze erst einmal vom Jäger erschossen wurde, ist sie tot. Dann kann man sie nicht mehr schützen.
Der Tod von Bruno, dem Bären, wird nicht rückgängig durch unsere Protestbriefe an seine Mörder.

Aktiver Tierschutz erfordert auch Aktionen. Aktionen, die nicht nur regional stattfinden sollten, in direkter Form gegen diverse Missstände vor Ort, sondern auch Aktionen, die flächendeckend Aufklärung und Information für die Öffentlichkeit bringen über diese Missstände.

So ist auch hier beim Thema Jagd und Jäger ein großes Aufklärungsdefizit festzustellen.
Warum sonst glauben immer noch viel zu viele Menschen,
Jäger seien Naturschützer die nur kranke Tiere erschießen?
Warum sonst weiß kaum jemand etwas über die Haustiertötungen?

Aus den Reihen dieser schießgeilen Bruderschaft hört man stets, „das Abschießen von Hunden und Katzen ist verpönt“.„Jäger tun so etwas nicht“.
Wo aber kommen die 300.000 ermordeten Katzen und die fast 50.000 erschossenen Hunde pro Jahr her?

Selbst eine altersschwache arthrosekranke Labrador-Hündin wurde von einem solchen „Herrenmenschen“ brutal hingerichtet,noch während die Besitzerin den Hund anleinen wollte.
Wie viel Dreistigkeit und Unverschämtheit wollen wir uns eigentlich noch gefallen lassen? Wie viel Lügen und Ausreden wollen wir in Zukunft noch hören?

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass unsere Gesellschaft das Problemthema Jagd und Jäger nicht ernst nimmt.
Wenn man aber einmal genauer hinschaut, muss man feststellen, dass kaum jemand über dieses Problem überhaupt Bescheid weiß.

Der Grund dafür ist, dass sich Jagd meist abseits jeglicher Zivilisation und fern der Öffentlichkeit abspielt.
Die Jagd und die damit verbundenen Missstände und Skandale gelangen nur recht selten ans Tageslicht, in den Blickwinkel der Öffentlichkeit.

Es sei denn, wir informieren die Menschen über dieses Thema und die damit verbundenen Missstände und Skandale. Und damit sind wir wieder beim Thema: Aktionen, Aufklärung und Information

Grundsätzlich benötigen wir Veränderungen durch politische Entscheidungen. Politische Entscheidungen können wir aber nur erwarten, wenn ausreichend Protest aufkommt und Druck ausgeübt wird. Um dieses Ziel zu erreichen brauchen wir wieder:
Aktionen, Aufklärung und Information

Politische Entscheidungen könnten wir aber auch erwarten,wenn sich endlich mal ein Politiker trauen würde, diesen alten Seilschaften die Stirn zu bieten und die Mafia-Strukturen dieser peinlichen Wald- und Wiesensheriffs zu zerschlagen.

Solange aber unsere Volksvertreter zu bequem sind, sich für das Recht der Tiere einzusetzen, sterben weiterhin täglich an die 13.000 Tiere in Wald und Feld für ein paar perverse Glücksmomente einer degenerierten grüngekleideten Minderheit, die sich Naturschützer nennt.
Solange unsere Politiker allesamt zu feige sind, sich gegen diese Naturverachtende Jägerlobby zu stellen, sollte für uns alle jeder Tag ein Welttierschutztag sein, an dem auch wieder Aktionen, Aufklärung und Information erfolgen.



Der Welt-Tierschutz-Tag 2006 ist eigentlich ganz leise gekommen.
Aber er soll nicht leise enden.
Allein schon durch unsere wiederkehrende Forderung:

„Schafft die Jagd ab“



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Arbeitskreis für humanen Tierschutz zur 60. Demo / Helmut F. Kaplan, Bruno-Demo am Schliersee