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Arbeitskreis für humanen Tierschutz zur 60. Demo

Grußwort des Arbeitskreises für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V. zur 60. bundesweiten Anti-Jagd-Demo in Berlin

Es ist schon schlimm, welch üble Fehler der liebe Gott bei seiner Schöpfung gemacht hat und neben bösartigen, konkurrierendem Raubzeug, wie Füchsen, streunenden Hunden und Katzen, Grünzeug äsendem Rehwild, gar auch wühlende Wildschweine und andere störende Tiere schuf.

All dieses Versagen muss die „Dornenkrone der Schöpfung im grünen Metzgergewand“ nun mühsam mit Fallen, Schießeisen und über 1000 Tonnen Blei jährlich ausbügeln!?

Oder ist es nur die pure Lust am Töten, ein Überbleibsel unbewältigter, Neandertal-Mentalität? Mit im Jagdfieber zitternder Hand, werden so Tiere umgemäht, krüppelig geschossen – sterben qualvoll mit zerfetzten Läufen und durchlöchertem Torso oft erst nach Tagen, Wochen oder Monaten.

„Gewehr in der Hand, Hund an der Seite, dies verleiht dem Waidmann das Gefühl der Macht über Leben und Tod. Jäger haben im Gegensatz zu nicht jagdenden Menschen ein großes Machtstreben, sie sind aggressiver und sadistischer. In Ermangelung anderer Bestätigung findet der Jäger im Jagen persönlichen Stolz, Erfüllung und Selbstbestätigung“ – so nachzulesen in der Dokumentation „Die Sache mit dem Waidwerk“ von Horst Hagen.

Der seinem Killerinstinkt mittlerweile beherrschende Normalbürger steht absolut verständnislos vor dieser, mit viel Brimborium verbrämten Lust und Freude am Töten.

Die Empörung wächst. Immer mehr Bürger sind aufgeklärt, wissen um das anachronistische, lebensverachtende Tun der Grünröcke. Und deshalb protestieren – wie nunmehr seit 5 Jahren monatlich in Berlin – auch immer mehr Menschen gegen dieses unsinnige groteske Abmurksen von Tieren in Wald und Flur!

Danke an Kurt Eicher, den so engagierten, beharrlichen Initiator dieser Demo!
Danke an alle Tierschutzvereinigungen und Einzelkämpfer für mehr Tierrechte, die den manchmal weiten Weg nach Berlin nicht gescheut haben!
Danke an alle Teilnehmer! Die Tiere, die Ärmsten der Armen, bedürfen unser aller Solidarität und Hilfe!

Ingeborg Schollmeyer, Roland Dunkel, Ulrich Dittmann, Peter Beck aus der Schweiz



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Präsident des Landestierschutzverbandes NRW / TATORT WALD zum Welttierschutztag 2006