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5.4.08 in Bamberg: Protest gegen Jägertag

77. Demonstration "Natur ohne Jagd"




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Internationale Großdemonstration „Natur ohne Jagd“:
Hunderte Tierschützer protestierten gegen Bayerischen Landesjägertag in Bamberg


Jäger führen Krieg gegen die Schöpfung Gottes!

Unter dem Motto »Jäger im Ehrenamt für Natur und Gesellschaft« und »Jäger im Dienste an der Schöpfung Gottes« feiertern sich am ersten April-Wochenende die Bayerischen Waidmänner beim Landesjägertag in Bamberg. Tierschützer halten dieses Motto für eine Perversion: »Wie um alles in der Welt kann das Totschießen unschuldiger Tiere – Geschöpfe Gottes – ein Dienst an der Schöpfung sein? Jäger führen Krieg gegen die Schöpfung Gottes!«, so der Biologe Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd. »Wir brauchen keine Jäger, die als Hobby und Freizeitvergnügen Tiere tot schießen!«
Mit einer internationalen Großdemonstration protestierten Hunderte Tier- und Naturschützer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland in der Bamberger Innenstadt gegen das blutige Hobby der Lusttöter.
Am Abend hielten über 300 Tierschützer eine Mahnwache vor dem Bamberger Kaiserdom - anlässlich der dort stattfindenden Hubertusmesse.

»Hubertus, warum jagst du mich?« - Darauf beendete Hubertus das Jagen.

Der Legende nach war Hubertus ein leidenschaftlicher Jäger. Als er eines Tages bei der Jagd einen Hirsch schießen wollte, stellte sich dieser ihm plötzlich entgegen. Zwischen seinem Geweih erstrahlte ein Kreuz, und in der Gestalt des Hirsches sprach Christus zu ihm: »Hubertus, warum jagst du mich?« Hubertus stieg vom Pferd und kniete vor dem Hirsch nieder. Von diesem Moment an entsagte Hubertus der Jagd. »Alle Jäger sollten sich den heiligen Hubertus zum Vorbild nehmen und aufhören zu jagen!«, so die Tierschützer.



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Teilnehmer

Tier- und Naturschutzorganisationen

-
Mitstreiterinnen und Mitstreiter der Allianz für Tierrechte
- Verein Natur ohne Jagd e.V.
- P.A.K.T.- Politischer Arbeitskreis für Tierrechte in Europa e.V.
- Hans Rönn-Stiftung „Menschen für Tiere“mit Vorstand Prof. Dr. Karnowsky
- Die internationale Tierrechtsorganisation PETA
- Heimat für Tiere e.V.
- Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V. mit ihrem 2. Vorsitzenden Roland Dunkel
- Bürgerbewegung Zwangsbejagung ade mit ihrem rechtlichen Vertreter Dominik Storr
- Unabhängige Tierschutzunion Deutschlands
- Tierversuchsgegner Heilbronn
- Initiative tierversuchsfreie Medizin
- Pro jure animalis – Für die Rechte der Tiere
- AKTE – Arbeitskreis Tierrechte und Ethik
- Die Tierschutzpartei Mensch – Umwelt – Tierschutz mit ihrem Bundesvorsitzenden Stefan Eck
u.a.m.

Mitstreiterinnen und Mitstreiter der Initiative zur Abschaffung der Jagd reisten aus ganz Deutschland an:
Bad Kissingen
Nürnberg
Erlangen
Deggendorf
Passau
München
Augsburg
Saarbrücken
Rülzheim
Stuttgart
Mannheim
Karlsruhe
Frankfurt
Schwalbach
Hanau
Marburg
Düsseldorf
Dortmund
Berlin
u.a.m.

Aus dem europäischen Ausland:

Österreich:
Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich

Schweiz:
Tierschutzbund Innerschwyz
Jagdgegner aus Aarau, Rapperswil und Bern

Italien:

Die Anti-Jagd-Vereinigung No alla Caccia aus Italien



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Bilder vom Demonstrationszug

Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd, begrüßt vor dem Bahnhof die angereisten Tier- und Naturschützer.  
Aus Österreich angereist: Die Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich und der Österreichische Tierschutzverein 
Spanische Jagdgegner 
"No alla caccia" - Jagdgegnerinnen und Jagdgegner aus Italien 
Jagdgegnerinnen und Jagdgegner aus Spanien 


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Kundgebung auf dem Markt

Eine große Suppenküche schenkte superleckere Gemüsesuppe aus - garantiert tierleichenfrei! 
Jäger am Infostand 
Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd, bringt den Protest der Tierschützer gegen den Jägertag zum Ausdruck: Jäger – kein Ehrenamt für Natur und Gesellschaft. Die Wahrheit ist: Jäger führen Krieg gegen die Schöpfung!  
Julia Brunke, Redaktion des Magazins "Freiheit für Tiere", stellt die Frage: "Ist Jägerpräsident Vocke ein Lusttöter?"
mehr  
Grußworte von Tierschutzorganisationen aus dem Ausland werden verlesen:
Unterstützung und Grußworte aus Frankreich:
Verein RAC (Rassemblement Anti Chasse = Zusammenschluss gegen die Jagd)
"Im Frankreich, unser Verein, RAC (Rassemblement Anti Chasse/Zusammenschluss gegen die Jagd), kämpft gegen alle Formen der Jagd.
Die Hetzjagd wird von Menschen, die sich "edel" finden, weil sie reich sind, betrieben. Mit Pferden und Hunden verfolgen sie Hirschen, Rehen, Fuchse... bis sie erschöpft werden. Sie fordern das Recht auf Tradition. Unsere mutige Vorfahren hatten, bei der Revolution vom 1789, die Hetzjagd abgeschafft. Heute, auch wenn wir in einer Republik sind, diese grausame Herrenjagd wird von 450 "Mannschaften" (Nota: ich kenne das spez. Wort nicht: es ist eine Gruppe vom Pferde, Hunde und Jäger) betrieben!
Die Hubertusmessen segnen gewalttätigen Spielen. Hubertus hatte ja auf dem Jagd verzichtet, nachdem er zwischen dem Geweih eines Hirsches ein Kreuz sah und der Hirsch zu ihm sagte: "Es wäre besser du würdest dich um deinem Heil kümmern, als zu Jagd zu gehen."
Hubertus wurde verraten!
Wir kämpfen auch gegen die "déterrage" (die Tieren ersticken lassen in ihren Bau bis sie rauskommen...).
Freundliche Grüße."

"Felinou-Cattus" - Tierschutzverein für verlassene Katzen
Als Französin, bin ich mit euch bei eurem mutigen Kampf gegen diese echte Plage, gegen die Jagd. Ich lehne diese katolischen Dienste zu Gunsten dieser Schießer und Lusttöter ab.
Isabelle Blanchemain, F-34830 Jacou

Le Club des amis de la nature et des animaux (Tier und Naturschutz-Verein, in verschiedenen Beriche aktiv: "Club der Natur und Tierfreunde": "Wir sind von ganzem Herz mit euch"

Convention Vie et Nature pour une écologie radicale (gegen Jagd, Korrida, Gewalt oder Vermarktung von Lebewesen GVO, Atomkraft. Für Natur und Biodiversität: "Konvention Leben und Natur, für eine radikale Ökologie")

Leonora Esquivel Frías, Presidente von AnimaNaturalis Internacional

Unterstützung und Grußworte aus Spanien:
Asociación Antitaurina de Cantabria
(ein Bündnis gegen Stierkampf): „Wir wünschen euch viel Erfolg bei den Demonstrationen und andere Initiativen zur Abschaffung der Jagd. Vielen Danke für eure Arbeit und Hingabe!

Das Colectivo Andaluz Contra el Maltrato animal (CACMA) teilte mit, dass es sich der Demonstration in Bamberg (Deutschland) gegen den Jägertag anschließt.
Mit den besten Wünschen zu einem erfolgreichen Gelingen dieses Aufrufs grüßt recht herzlich,
Antonio Moreno, Presidente Colectivo ACMA

"Matar por matar NON" Verein aus Galizien in Spanien mit dem Namen "Töten einfach so? - NEIN"


Unterstützung aus Belgien :
Das Tierasyl vom Nancy Petitjean
in Liège /Belgien unterstützt die Anti-Jagd-Demo vom ganzen Herzen.

Solidarität aus Schottland:

Advocates for Animals

Solidarität aus Großbritannien:

Cornwall's Voice for Animals

OIPA: International Organisation for Animal Protection

Solidarität aus Afrika:

Aus Togo:

Association de Secours et d'Orientation Lisungi du Togo (ASOL-TOGO)
- Es ist ein ökologischer Verein gegen Gewalt
"Wir sagen Nein zur Jagd, die eine Gewalt gegen die Tieren darstellt. Die Tieren sind Lebewesen und haben Gefühlen wie wir. Laß die Tieren im Frieden leben und hört auf sie zu malträtieren, sie zu jagen und ihnen böses tun, denn alles was der Mensch gegen die Tieren tut, kommt auf ihm zurück.
Tieren jagen heißt die Biodiversität aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Vatikan, bitte hören Sie auf, der Massaker an den Tieren zu erlauben!!! Zielt auf dem Gleichgewicht der Biodiversität, durch Maßnahmen und ein Verhalten für die strenge Achtung vor dem Leben der Tieren.
Leben ist leben, es ist heilig und soll geschützt werden.
ASOL - TOGO erklärt sich solidarisch mit dem Verein Initiative für die Abschaffung der Jagd."

Aus dem Kongo:

Unterstützung vom Tierschutzverein
ADPF aus Goma im Republik Demokratisch Kongo gegen den Jägertag des Landes Bamberg.
"Wir protestieren energisch gegen das Malträtieren der Tieren weltweit. Wir wenden uns besonders an derjenigen die sich auf dem Jägertag freuen, auf dass sie bewusst werden, dass die Tieren auch Lebewesen sind, die Schmerz empfinden, die Gefühlen haben und so wie die Menschen ein Recht aufs leben haben und in keine weisen malträtiert und massakriert werden sollten. Wer ein Tier malträtiert, ist nicht anders als derjenige, der ein Mensch malträtiert. Wer ein Tier erschießt, kann verglichen werden mit dem der ein Mensch tötet. Es ist höchste Zeit, dass die Menschen den Friede und die Liebe zu den Tieren wieder herstellen. Die Tieren sind von Natur aus gut.“
Jeanne Kametiangwe, die Vorsitzende

Aus Kamerun
Der Verein "Terra Libra" für Mensch, Natur und Tiere, aus Douala, im Kamerun, unterstützt die Demo gegen die Jagd.


Aus Südafrika:

"Campaign Against Canned Hunting"

"A.P.E.S.: Animal Protection and Environmental Sanctuary."


Aus den USA

"SAVE: Saving Animals via Education"



 
Applaus der spanischen Tierschützer 
Dr. Christian Nittmann, Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich: Grußwort der österreichischen Jagdgegner 
Prof. Dr. Wolfgang Karnowsky ist extra Nordrhein-Westfalen gekommen, um im Namen von P.A.K.T. - Politischer Arbeitskreis Tierrechte in Europa e.V., Düsseldorf, und der Hans Rönn-Stiftung „Menschen für Tiere“ die in Bamberg statt findende Jägerveranstaltung anzuprangern. Und er geht der Frage nach, ob die am Abend im Kaiserdom veranstaltete Hubertusmesse etwas mit Gotteslästerung zu tun hat?

77. bundesweite Demonstration für eine »Natur ohne Jagd«

Grußwort Prof. Dr. iur. W. Karnowsky, Dortmund für die Hans-Rönn-Stiftung - Menschen f. Tiere, Düsseldorf und heute auch als Sprecher für PAKT e.V., Düsseldorf

Warum bin ich heute über 400 km gefahren, um den hier versammelten ca. 1000 bayerischen Jägern in Bamberg meine Meinung zu sagen? Die Empörung trieb mich nach Bamberg!

A. Die Amtskirche und die heutige Messe im Dom
Mich empört die sog. Hubertusmesse im Kaiserdom von Bamberg gleich um 18.00. Da fällt mir, dem hauptberuflichen Strafrechtler immer wieder der § 167 Abs. 1 Nr. 2 StGB ein:
Danach darf niemand in einer Kirche „beschimpfenden Unfug verüben“ – so das Gesetz wörtlich. Der Paragraph will im - rechtsgeschichtlich dokumentierten - Ergebnis die frühere Straftat Gotteslästerung, die so genannte Blasphemie in einem Gotteshaus verhindern. Beispiele aus der Rechtsprechung sind: Vorlesen von Pornographie, Aufbehalten des Hutes und vieles mehr.
Ich meine, dass zwar die Staatsanwälte das hier in Bamberg sicher anders sehen werden, aber für mich bleibt die Hubertusmesse als Messfeier des Jagdglücks und Lobpreisung jedweder Jagd etwas Urheidnisches, was sicher dem wahren Christengott als zutiefst gotteslästerlich erscheinen wird.

Die Jagdmesse heute im Dom ist „beschimpfender Unfug“ im Sinne von § 167 StGB:
Woran konkret?
Am echten, wahren Ur-Christentum, der Kernbotschaft Jesu Christi: Tod und Leiden vermeiden!

Die heutige Messe im Dom um 18.00 mit dem Hauptteil der in Bamberg versammelten 1000 bayrischen Jäger, einem großen Jagdhornchor aus Schweinfurt rund um den Altar und mit der jagdstolzen CSU-Prominenz aus München ist für mich reinste Blasphemie!

B. Bambergs größter Sohn – bis heute jedenfalls

Der Schriftsteller Karlheinz Deschner ist gebürtiger Bamberger (Jg. 1924), er ging hier gleich nebenan zur Schule, machte in Bamberg sein Abitur und lebt jetzt ganz in unserer Nähe. Aus Altersgründen kann er heute nicht mit uns hier für eine „Natur ohne Jagd demonstrieren. Von ihm gibt es die bekannten zehn umfangreichen Bände „Kriminalgeschichte des Christentum“, die ich ohne jede Übertreibung nicht nur als eine gewaltige Lebensleistung werten kann, sondern die auch geniale Meilensteine jedweder historischen Forschung bleiben werden. Über den Titel könnte man streiten: Er könnte oder sollte auch lauten:
Kriminalgeschichte des Amts-Christentums.
Ferner muss ich noch anmerken, dass es sicher auch eine Kriminalgeschichte des Atheismus gibt, wenn wir insbesondere an das letzte Jahrhundert denken. Wenn ich Kraft und Zeit hätte, würde diese einmal schreiben. Das legitimiert aber nicht schon die Hubertusjagdmessen haltende Amtskirche zur moralischen Selbstzufriedenheit, wenn Atheisten auch böse sein können.

Wie hier bei Deschner Mechanismen unmoralischer Machtausübung dargelegt, der krasse Widerspruch zwischen einer hehren Theorie und einer korrupten Praxis herausgearbeitet werden, wie mit dem Mittel beißender Ironie die inhumane Verkommenheit einer Amtskirche oder der selbst ernannten Vertreter Gottes auf Erden bloßgelegt wird – das ist ganz große Literatur.

Aus Zeitgründen lese ich die markanten Stellen zu unserm heutigen Jagdthema aus dem Werk des Jagdkritikers Deschner ohne Sinnentstellung verkürzt vor.

I. Zitat Nr. 1
In dem in Bamberg 1998 wieder neu gedruckten (autobiographischen) Roman Deschners von 1956 ein sind einige Sätze hier auf dem Markplatz zu verlesen. Hinweis am Rande: Ich kenne sonst keinen deutschen Roman, der die Jagd anprangert.
Nennt jemand von den vielen Zuhörern hier mir einen solchen Roman, gebe ich unten in jene Spendendose am Bücherstand 100 €! - Eine Anmerkung noch zum Verständnis des folgenden Textes: Deschner ist Sohn eines hiesigen Försters und trat zunächst in die Fußstapfen seines Vaters und ging daher mit zur Jagd.
Ich lese nun vor:
Karlheinz Deschner, Die Nacht steht um mein Haus (1956); unveränderter Nachdruck hier benutzt: Bamberg: Kleebaum Verlag, 1998, S. 82:

…erst seit ich krank wurde, habe ich das Leben schätzen gelernt. Ich bin nicht mehr auf die Jagd gegangen, ich wollte kein Tier mehr töten, ich sah die Welt voll Tod, und ich wollte nicht diesen Tod vermehren.
Ich wollte selbst leben, und ich habe mir gedacht, dass jedes Tier ebenso gerne leben will wie ich, und ich glaube, dass das recht gedacht war, und ich glaube, dass mir niemand widersprechen wird, und ich glaube, dass wir
kein Recht haben, die Tiere zu töten, es sei denn, das Recht der Gewalt
Anmerkung: Dieser Text ist schon 52 Jahre alt. Wie wirkt er frisch!
Jetzt ein weiterer Text aus Deschners Arbeiten.

II. Zitat Nr. 2
Diesmal habe ich von Deschner aufgeschlagen: „ Für ein Bissen Fleisch“ Aksu-Press Bad Nauheim 1998

Hier auf S. 32 wird ein längeres Gespräch geschildert: Ein Bekannter bestellt im Beisein Deschners „Reh“ im Lokal. Dabei sagt die Person, „kann man doch essen, von wegen „Ethik“, denn Rehe gefährden unseren Wald…“.
Deschner -, brachte die Gegenargumente, er hat ja als Förstersohn zuerst Forstwissenschaft studiert, wie ich schon erwähnte - wie wir sie heute hier von vielen informierten Rednern vor mir hörten. Der Mitesser blieb völlig unbelehrbar und bestellte dann „Hirsch“…….
Aus Zeitgründen kann ich nicht das Ende der Geschichte hier auf dem Bamberger Marktplatz mehr vorlesen.
Das zitierte Buch ist sehr empfehlenswert: Für ein Bissen Fleisch – Treffender Untertitel bei Deschner: Das schwärzeste Verbrechen, - weil Tiere sich - im Ergebnis - nie wehren können……auch nicht bei der Jagd..........

Für eine „Natur ohne Jagd“! - Ich lade Sie heute schon ganz herzlich zur 78. Kundgebung für eine „Natur ohne Jagd“ am 3. Mai 2008 - wieder ein Samstag - nach Frankfurt ein.
Danke für Ihre Geduld!
Wir sehen uns alle gleich noch ab 17.30 bis ca. 19.30 vor dem Dom bei der Hubertusmesse! (späterer Einschub: im Dom sollen laut Amts-Kirche 550 Jäger bei der Messe und heiligen Kommunion gewesen sein)
 
Ina Lautenschläger, Tierärztin, berichtet über Haustiere als Jägeropfer 
Immer mehr Grundstückseigentümer möchten ihre Grundstücke nicht länger den Jägern zur Ausübung ihres blutigen Hobbys überlassen.
Dominik Storr, Rechtsanwalt, vertritt die Bürgerbewegung Zwangsbejagung ade.
»Zwangsbejagung ade« ist ein Zusammenschluss von Grundeigentümern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die menschenrechtswidrige Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften abzuschaffen. Rechtsanwalt Storr vertritt mehrere unfreiwillige Jagdgenossen in gerichtlichen Verfahren. Inzwischen ist auch eine Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig. 
Stefan Bernhard Eck, Bundesvorsitzender der Tierschutzpartei Mensch - Umwelt - Tierschutz  
Beitrag von Roland Dunkel, Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.:

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer!

„Jäger im Ehrenamt für Natur und Gesellschaft“, so lautet das Motto der Landesjäger-Tagung, die an diesem Wochenende hier in Bamberg stattfindet.

Nun mögen Jäger ihr blutiges Vergnügen durchaus als eine ehrenvolle Aufgabe betrachten. Jäger mögen auch ganz fest daran glauben, dass sie ein Ehrenamt begleiten – verliehen von Natur und Gesellschaft, wenn sie feige aus dem Hinterhalt auf friedliche Tiere schießen, Fallen aufstellen, mit Bleischrot die Umwelt vergiften, usw.

Es ist heute nicht unsere Aufgabe herauszufinden, wer oder was für dieses Krankheitsbild verantwortlich ist, woher sie denn kommen, die seelischen Störungen. Vielmehr gilt es darauf hinzuweisen, dass dieses Motto „Jäger im Ehrenamt für Natur und Gesellschaft“ nicht das Geringste mit der Wahrheit zu tun hat (schon mancher Bock hat sich zum Gärtner gemacht, ein Ehrenamt dafür wurde bisher aber noch keinem verliehen!).
Die Natur jedenfalls, wenn sie es denn könnte, würde den auf Hochsitzen lauernden, mit modernen Waffen ausgestatteten, manchmal nach Alkohol riechenden „Möchtegern-Ersatzwölfen“ niemals ein Ehrenamt verleihen.
Noch dazu, wo doch die Natur uns Menschen immer wieder zu verstehen gibt, dass sie uns eben nicht braucht - insbesondere Jäger nicht braucht. Jagdfreie Gebiete unterstreichen dies eindrucksvoll!

Und wie sieht es aus mit der Gesellschaft? Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Jagd ab. Auch das hört sich nicht nach „Ehrenamt“ an, eher wie eine schallende Ohrfeige für die Jägerschaft!

Das Motto der Jägerveranstaltung reiht sich also mühelos in die lange Märchenliste der Jäger ein. Doch das ist nichts besonderes, das hat Tradition. So werden sich die Flintenökologen auch heute und morgen bei ihren Fachsimpeleien und Beratungen neue Rechtfertigungsversuche für ihre Lust ausdenken.

Und wer weiß, vielleicht hilft ihnen die Kirche dabei. Unchristlichkeit als Voraussetzung dafür, wäre auch in dieser Organisation zweifelsohne vorhanden. Denken wir nur an die heute Abend, hier in Bamberg, stattfindende Hubertusmesse. Denn wer will schon ernsthaft damit rechnen, dass heute Abend, sozusagen im Lichte der katholisch-kirchlichen Botschaft, die Wahrheit erstrahlen wird? Die Wahrheit als ein wesentlicher Bestandteil der kirchlichen Verkündungsebene.

Pfarrer Kühn, der die Jägerinnen und Jäger willkommen heißen und segnen wird, müsste sich dann ungefähr so anhören: Ihr Jägerinnen und Jäger, macht es wie der Hl. Hubertus, hört auf mit dem Jagen! Ihr tötet Mitgeschöpfe aus völlig niederen Beweggründen. Ihr tötet sie nämlich aus Lust, aus Spaß, aus Leidenschaft! Das Töten ist euer Hobby! Es bereitet euch den besonderen „Kick“! Dieses Lusttöten aber, bedeutet für einen Großteil der bejagten Tiere einen qualvollen Tod! Sei es durch eine Falle, oder dadurch, dass angeschossene Tiere tagelang mit dem Tode ringen.
Mit euren Gewehren zerreißt ihr Familienbanden. Ihr versetzt Tiere in panische Angst, wenn ihr Treibjagden veranstaltet oder eure Jagdhunde in Bauten und Höhlen hetzt, damit sie Tiere vor euch und euren schussbereiten Flinten zwingen!
Durch Fütterungen sorgt ihr für hohe Wildbestände und somit für zahlreiche Trophäen, mit denen ihr dann euere Häuser schmückt! Aber ihr tötet nicht nur, ihr belügt auch die Öffentlichkeit, indem ihr eure leid- und todbringende Leidenschaft mit der Erhaltung eines natürlichen Gleichgewichtes zu verschleiern versucht. Hört endlich auf damit!
Ihr Jägerinnen und Jäger, macht es wie der Hl. Hubertus! Hört endlich auf damit!

Meine Damen und Herren, die Wahrheit würde die Hubertusmesse zu dem aufwerten, was sie eigentlich auch sein sollte, nämlich ein Strahl aus dem großen Licht der Botschaft Christi. Ähnlich wie das Kreuz, das dem Heiligen Hubertus zwischen dem Geweih eines Hirsches erschien, sollte sie in die Lebenswirklichkeit hineinleuchten und die Hobbyjäger im 21. Jahrhundert zur Umkehr bewegen. Niemand brauchte dann mehr einen Gedanken an eine Abschaffung der Hubertusmesse verschwenden.  
Willi Schuppert von Pro Jure Animalis - für die Rechte der Tiere 
Daniel Zopfi und Uli Kohler von Heimat für Tiere e.V. berichten, dass ein anderer Umgang, ein achtungsvoller Umgang mit Tieren möglich ist – und dass Tiere ein Recht auf Leben haben, so wie wir Menschen. Auf dem Gnadenhof „Heimat für Tiere“ werden auch immer wieder Tier-Waisenkinder abgegeben – Wildschweinbabys, deren Mutter erschossen wurden oder verwaiste Fuchswelpen.  


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Rede von Prof. Dr. Karnowsky

Bamberg, 6. April 2008

77. bundesweite Demonstration für eine »Natur ohne Jagd«

Grußwort Prof. Dr. iur. W. Karnowsky, Dortmund für die Hans-Rönn-Stiftung - Menschen f. Tiere, Düsseldorf und heute auch als Sprecher für PAKT e.V., Düsseldorf


Warum bin ich heute über 400 km gefahren, um den hier versammelten ca. 1000 bayerischen Jägern in Bamberg meine Meinung zu sagen? Die Empörung trieb mich nach Bamberg!

A. Die Amtskirche und die heutige Messe im Dom

Mich empört die sog. Hubertusmesse im Kaiserdom von Bamberg gleich um 18.00. Da fällt mir, dem hauptberuflichen Strafrechtler immer wieder der § 167 Abs. 1 Nr. 2 StGB ein:
Danach darf niemand in einer Kirche „beschimpfenden Unfug verüben“ – so das Gesetz wörtlich. Der Paragraph will im - rechtsgeschichtlich dokumentierten - Ergebnis die frühere Straftat Gotteslästerung, die so genannte Blasphemie in einem Gotteshaus verhindern. Beispiele aus der Rechtsprechung sind: Vorlesen von Pornographie, Aufbehalten des Hutes und vieles mehr.
Ich meine, dass zwar die Staatsanwälte das hier in Bamberg sicher anders sehen werden, aber für mich bleibt die Hubertusmesse als Messfeier des Jagdglücks und Lobpreisung jedweder Jagd etwas Urheidnisches, was sicher dem wahren Christengott als zutiefst gotteslästerlich erscheinen wird.

Die Jagdmesse heute im Dom ist „beschimpfender Unfug“ im Sinne von § 167 StGB:
Woran konkret?
Am echten, wahren Ur-Christentum, der Kernbotschaft Jesu Christi: Tod und Leiden vermeiden!

Die heutige Messe im Dom um 18.00 mit dem Hauptteil der in Bamberg versammelten 1000 bayrischen Jäger, einem großen Jagdhornchor aus Schweinfurt rund um den Altar und mit der jagdstolzen CSU-Prominenz aus München ist für mich reinste Blasphemie!

B. Bambergs größter Sohn – bis heute jedenfalls

Der Schriftsteller Karlheinz Deschner ist gebürtiger Bamberger (Jg. 1924), er ging hier gleich nebenan zur Schule, machte in Bamberg sein Abitur und lebt jetzt ganz in unserer Nähe. Aus Altersgründen kann er heute nicht mit uns hier für eine „Natur ohne Jagd demonstrieren. Von ihm gibt es die bekannten zehn umfangreichen Bände „Kriminalgeschichte des Christentum“, die ich ohne jede Übertreibung nicht nur als eine gewaltige Lebensleistung werten kann, sondern die auch geniale Meilensteine jedweder historischen Forschung bleiben werden. Über den Titel könnte man streiten: Er könnte oder sollte auch lauten:
Kriminalgeschichte des Amts-Christentums.
Ferner muss ich noch anmerken, dass es sicher auch eine Kriminalgeschichte des Atheismus gibt, wenn wir insbesondere an das letzte Jahrhundert denken. Wenn ich Kraft und Zeit hätte, würde diese einmal schreiben. Das legitimiert aber nicht schon die Hubertusjagdmessen haltende Amtskirche zur moralischen Selbstzufriedenheit, wenn Atheisten auch böse sein können.

Wie hier bei Deschner Mechanismen unmoralischer Machtausübung dargelegt, der krasse Widerspruch zwischen einer hehren Theorie und einer korrupten Praxis herausgearbeitet werden, wie mit dem Mittel beißender Ironie die inhumane Verkommenheit einer Amtskirche oder der selbst ernannten Vertreter Gottes auf Erden bloßgelegt wird – das ist ganz große Literatur.

Aus Zeitgründen lese ich die markanten Stellen zu unserm heutigen Jagdthema aus dem Werk des Jagdkritikers Deschner ohne Sinnentstellung verkürzt vor.

I. Zitat Nr. 1
In dem in Bamberg 1998 wieder neu gedruckten (autobiographischen) Roman Deschners von 1956 ein sind einige Sätze hier auf dem Markplatz zu verlesen. Hinweis am Rande: Ich kenne sonst keinen deutschen Roman, der die Jagd anprangert.
Nennt jemand von den vielen Zuhörern hier mir einen solchen Roman, gebe ich unten in jene Spendendose am Bücherstand 100 €! - Eine Anmerkung noch zum Verständnis des folgenden Textes: Deschner ist Sohn eines hiesigen Försters und trat zunächst in die Fußstapfen seines Vaters und ging daher mit zur Jagd.
Ich lese nun vor:
Karlheinz Deschner, Die Nacht steht um mein Haus (1956); unveränderter Nachdruck hier benutzt: Bamberg: Kleebaum Verlag, 1998, S. 82:

…erst seit ich krank wurde, habe ich das Leben schätzen gelernt. Ich bin nicht mehr auf die Jagd gegangen, ich wollte kein Tier mehr töten, ich sah die Welt voll Tod, und ich wollte nicht diesen Tod vermehren.
Ich wollte selbst leben, und ich habe mir gedacht, dass jedes Tier ebenso gerne leben will wie ich, und ich glaube, dass das recht gedacht war, und ich glaube, dass mir niemand widersprechen wird, und ich glaube, dass wir
kein Recht haben, die Tiere zu töten, es sei denn, das Recht der Gewalt
Anmerkung: Dieser Text ist schon 52 Jahre alt. Wie wirkt er frisch!
Jetzt ein weiterer Text aus Deschners Arbeiten.

II. Zitat Nr. 2
Diesmal habe ich von Deschner aufgeschlagen: „ Für ein Bissen Fleisch“ Aksu-Press Bad Nauheim 1998

Hier auf S. 32 wird ein längeres Gespräch geschildert: Ein Bekannter bestellt im Beisein Deschners „Reh“ im Lokal. Dabei sagt die Person, „kann man doch essen, von wegen „Ethik“, denn Rehe gefährden unseren Wald…“.
Deschner -, brachte die Gegenargumente, er hat ja als Förstersohn zuerst Forstwissenschaft studiert, wie ich schon erwähnte - wie wir sie heute hier von vielen informierten Rednern vor mir hörten. Der Mitesser blieb völlig unbelehrbar und bestellte dann „Hirsch“…….
Aus Zeitgründen kann ich nicht das Ende der Geschichte hier auf dem Bamberger Marktplatz mehr vorlesen.
Das zitierte Buch ist sehr empfehlenswert: Für ein Bissen Fleisch – Treffender Untertitel bei Deschner: Das schwärzeste Verbrechen, - weil Tiere sich - im Ergebnis - nie wehren können……auch nicht bei der Jagd..........

Für eine „Natur ohne Jagd“! - Ich lade Sie heute schon ganz herzlich zur 78. Kundgebung für eine „Natur ohne Jagd“ am 3. Mai 2008 - wieder ein Samstag - nach Frankfurt ein.
Danke für Ihre Geduld!
Wir sehen uns alle gleich noch ab 17.30 bis ca. 19.30 vor dem Dom bei der Hubertusmesse! (späterer Einschub: im Dom sollen laut Amts-Kirche 550 Jäger bei der Messe und heiligen Kommunion gewesen sein)



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Rede von Roland Dunkel

Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.:

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer!

„Jäger im Ehrenamt für Natur und Gesellschaft“, so lautet das Motto der Landesjäger-Tagung, die an diesem Wochenende hier in Bamberg stattfindet.

Nun mögen Jäger ihr blutiges Vergnügen durchaus als eine ehrenvolle Aufgabe betrachten. Jäger mögen auch ganz fest daran glauben, dass sie ein Ehrenamt begleiten – verliehen von Natur und Gesellschaft, wenn sie feige aus dem Hinterhalt auf friedliche Tiere schießen, Fallen aufstellen, mit Bleischrot die Umwelt vergiften, usw.

Es ist heute nicht unsere Aufgabe herauszufinden, wer oder was für dieses Krankheitsbild verantwortlich ist, woher sie denn kommen, die seelischen Störungen. Vielmehr gilt es darauf hinzuweisen, dass dieses Motto „Jäger im Ehrenamt für Natur und Gesellschaft“ nicht das Geringste mit der Wahrheit zu tun hat (schon mancher Bock hat sich zum Gärtner gemacht, ein Ehrenamt dafür wurde bisher aber noch keinem verliehen!).
Die Natur jedenfalls, wenn sie es denn könnte, würde den auf Hochsitzen lauernden, mit modernen Waffen ausgestatteten, manchmal nach Alkohol riechenden „Möchtegern-Ersatzwölfen“ niemals ein Ehrenamt verleihen.
Noch dazu, wo doch die Natur uns Menschen immer wieder zu verstehen gibt, dass sie uns eben nicht braucht - insbesondere Jäger nicht braucht. Jagdfreie Gebiete unterstreichen dies eindrucksvoll!

Und wie sieht es aus mit der Gesellschaft? Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Jagd ab. Auch das hört sich nicht nach „Ehrenamt“ an, eher wie eine schallende Ohrfeige für die Jägerschaft!

Das Motto der Jägerveranstaltung reiht sich also mühelos in die lange Märchenliste der Jäger ein. Doch das ist nichts besonderes, das hat Tradition. So werden sich die Flintenökologen auch heute und morgen bei ihren Fachsimpeleien und Beratungen neue Rechtfertigungsversuche für ihre Lust ausdenken.

Und wer weiß, vielleicht hilft ihnen die Kirche dabei. Unchristlichkeit als Voraussetzung dafür, wäre auch in dieser Organisation zweifelsohne vorhanden. Denken wir nur an die heute Abend, hier in Bamberg, stattfindende Hubertusmesse. Denn wer will schon ernsthaft damit rechnen, dass heute Abend, sozusagen im Lichte der katholisch-kirchlichen Botschaft, die Wahrheit erstrahlen wird? Die Wahrheit als ein wesentlicher Bestandteil der kirchlichen Verkündungsebene.

Pfarrer Kühn, der die Jägerinnen und Jäger willkommen heißen und segnen wird, müsste sich dann ungefähr so anhören: Ihr Jägerinnen und Jäger, macht es wie der Hl. Hubertus, hört auf mit dem Jagen! Ihr tötet Mitgeschöpfe aus völlig niederen Beweggründen. Ihr tötet sie nämlich aus Lust, aus Spaß, aus Leidenschaft! Das Töten ist euer Hobby! Es bereitet euch den besonderen „Kick“! Dieses Lusttöten aber, bedeutet für einen Großteil der bejagten Tiere einen qualvollen Tod! Sei es durch eine Falle, oder dadurch, dass angeschossene Tiere tagelang mit dem Tode ringen.
Mit euren Gewehren zerreißt ihr Familienbanden. Ihr versetzt Tiere in panische Angst, wenn ihr Treibjagden veranstaltet oder eure Jagdhunde in Bauten und Höhlen hetzt, damit sie Tiere vor euch und euren schussbereiten Flinten zwingen!
Durch Fütterungen sorgt ihr für hohe Wildbestände und somit für zahlreiche Trophäen, mit denen ihr dann euere Häuser schmückt! Aber ihr tötet nicht nur, ihr belügt auch die Öffentlichkeit, indem ihr eure leid- und todbringende Leidenschaft mit der Erhaltung eines natürlichen Gleichgewichtes zu verschleiern versucht. Hört endlich auf damit!
Ihr Jägerinnen und Jäger, macht es wie der Hl. Hubertus! Hört endlich auf damit!

Meine Damen und Herren, die Wahrheit würde die Hubertusmesse zu dem aufwerten, was sie eigentlich auch sein sollte, nämlich ein Strahl aus dem großen Licht der Botschaft Christi. Ähnlich wie das Kreuz, das dem Heiligen Hubertus zwischen dem Geweih eines Hirsches erschien, sollte sie in die Lebenswirklichkeit hineinleuchten und die Hobbyjäger im 21. Jahrhundert zur Umkehr bewegen. Niemand brauchte dann mehr einen Gedanken an eine Abschaffung der Hubertusmesse verschwenden.



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Mahnwache vor dem Kaiserdom

Hubertusmesse im Kaiserdom 
Ankunft von Jägerpräsident Vocke 
Jägerpräsident Vocke 
Monsignore Kühn, Nuntius aus dem Vatikan

Agenturmeldungen der KNA
06.04.2008

Vatikan-Vertreter: Vergnügen an der Jagd ist legitim

Bamberg (KNA) Ein Vertreter des Vatikan verteidigt die Jäger gegen die Kritik von Tierschützern. Es sei legitim, an der Jagd auch Vergnügen zu haben, sagte Monsignore Kühn...  


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Vatikan-Vertreter: Vergnügen an Jagd ist legitim

Agenturmeldungen der KNA
06.04.2008

Vatikan-Vertreter: Vergnügen an der Jagd ist legitim

Bamberg (KNA) Ein Vertreter des Vatikan verteidigt die Jäger gegen die Kritik von Tierschützern. Es sei legitim, an der Jagd auch Vergnügen zu haben, sagte Monsignore Kühn...



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Auszug der Predigt des Nuntius aus dem Vatikan

Hubertusmesse am 5. April im Bamberger Kaiserdom

Auszug der Predigt des römischen Nuntius, Monsignore Kühn:

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Wir ehren den Patron der Jäger, den heiligen Hubertus, Bischof von Lüttich. Viele von Ihnen, da bin ich sicher, kennen die Hubertuslegende: Als er, der Pfalzgraf, auf der Jagd war, sich von den Gefährten trennt, und dann allein einem Hirschen begegnet und in der Mitte des Geweihs ein Kreuz aufstrahlen sieht. Dieses Erlebnis, so berichtet die Überlieferung, war der Beginn seiner Bekehrung. Wir wissen, dass er Jahre später, nach dem Tod seine Ehefrau, den geistlichen Weg einschlug, schließlich zum Priester geweiht wurde und dann sogar Bischof von Mastricht wurde.

Die Hubertusgeschichte, liebe Brüder und Schwestern, ist eine Geschichte der Bekehrung. Bekehrung – das ist Hinkehrung zu Gott. Am Beginn dieser heiligen Feier hier im Dom kehren wir unsere Herzen hin zu Gott. (...)

Als ich die Einladung erhielt, diese Hubertusmesse zu zelebrieren und beim Landesjägertag zu sprechen, dachte ich spontan aber nicht nur an diese kurze Jägermesse früherer Zeiten. Ich dachte auch an die Berufungsgeschichte der ersten Jünger Jesu, die uns von den Evangelisten Markus und Matthäus überliefert ist: „Da sprach Jesus zu ihnen: `Kommt her, folget Mir nach. Dann werde ich aus euch Menschenfischer machen.´
Aus Fischern werden Menschenfischer. Wir haben gerade aus dem Evangelium eine Fischfangszene vernommen. Wenn der Fischfang, eine Form des Jagens - der Jagd - ist, dann dürfen wir die Behauptung wagen, dass Jäger und Priester einiges gemeinsam haben. Der Jäger und der Priester - beide sind auf der Jagd. Der Priester als Menschenfischer im biblischen Sinn und der Jäger in Flur und Wald.

Liebe Christen, ist aber nicht das ganze Leben gleichsam eine Jagd? Sind wir nicht alle irgendwie - mehr oder weniger - stets auf der Jagd? Auf der Jagd nach Glück, nach Liebe, nach Zuneigung, nach Zufriedenheit, nach Gesundheit, nach Wohlstand und Reichtum, nach Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit? Für uns selbst und für die anderen? (...)
Liebe Christen, nur das Leben der Trägen und der übermäßig Selbstzufriedenen hat wenig mit der Jagd gemein. Ansonsten, scheint mir, verdichten sich bei den Jägern Erfahrungen und Eigenschaften, die auch sonst im Leben fundamental sind. Ich denke zunächst an die Wechselbeziehung, an das Zueinander von Freiheit und Disziplin. Beides charakterisiert den Jäger, der einerseits ein Mann großer Freiheit ist, diese aber mit hoher Disziplin verwandt ist.
Ich denke auch an unsere Beziehung zur Natur. An unseren Umgang mit der Schöpfung Gottes, deren Teil wir sind. Kaum ein anderer lässt sich so sehr von dem Atem der Natur, von der Größe der Schöpfung berühren wie die Jäger. Wer Gottes Schöpfung liebt, der respektiert sie und die ihr innewohnenden Antworten.
Aber wie Freiheit und Disziplin zusammengehören, so verlangt auch die Natur nach einem Gegenüber. Nach einem Gegenüber, das sie durchdringt. Die Natur verlangt nach Kultur. Als Naturmensch ist der Jäger bei uns im Abendland immer auch Kulturträger gewesen. Er lässt sich von der Größe und Schönheit der Natur Gottes inspirieren, um seinen Lebensweg, um unsere Gesellschaft mitzugestalten.
Wer sich im Blick auf Gott und Seine Schöpfung Gestalt gibt und mit Verantwortungssinn in das Leben der menschlichen Gemeinschaft einbringt, der schafft auch Kultur.
Jäger wissen sich der Pflege der Natur besonders verbunden. Uns allen, allen vernünftigen Menschen, liegt der verantwortungsvolle Umgang mit Gottes Schöpfung am Herzen. (...)

Der Jäger weiß zu warten. Er muss abwarten können, bis der richtige Moment gekommen ist. Er lauscht hinein in die Stimme des Waldes. Er unterscheidet die vielfältigen Geräusche der Natur. Er beobachtet die Lage und auch das kleinste Rascheln im Dickicht entgeht ihm nicht.
Liebe Christen, sind wir Menschen, die warten können? Verstehen wir es, im Leben den richtigen Zeitpunkt abzuwarten? (...)
Ein weiteres Bild: Der Jäger steht gewöhnlich früh auf. Er beginnt sein Werk in aller Herrgottsfrühe. Beinahe so, wie die Mönche eines kontemplativen Klosters. Allzu bequeme Menschen sind keine guten Jäger. (...)

Ein drittes Bild: Der Jäger schießt nicht wild ums sich. Das legitime Vergnügen der Jagd ordnet er ein in den größeren Rahmen der Natur. Er ordnet es dem unter, was zum Bewahren des Gleichgewichts im Tierreich notwendig ist. Jäger zeichnen sich heute durch gesundes waidmännisches Denken aus und sie lassen sich von einer verbindlichen Ethik der Jagd leiten. All dies bedeutet Bereitschaft für die Übernahme von Verantwortung für die Welt, in der wir leben. Verantwortung kann aber ohne die Erfahrung der Freude nicht durchhalten. Sie würde zur Last. Verantwortung braucht Freude als Triebkraft. (...)

Gewiss können wir Menschen Gott in der Schönheit der Natur verspüren. Die Werke seiner Schöpfung, sie laden uns ja gerade dazu ein den Schöpfer als gegenwärtig zu erfahren. Und dennoch gilt: Die gläubigen Christen führt der Weg aus der Stille des Waldes, wo er den Schöpfer erahnt, hinein in die Stille des Gotteshauses – ins Heiligtum, wo sein glücklicher Erlöser wohnt und auf ihn wartet. Doch da beantwortet sich auch die Frage der Jünger im Evangelium. Wer bist du? Wer den Weg, liebe Christen, aus der Stille des Waldes in die Stille der Kirche gefunden hat, und vor dem eucharistischen Herrn im Tabernakel niederkniet, ihn anbetet, der hat erkannt im Herzen, der weiß, er ist der Herr, mein Erlöser, der mich und der das Sehnen meines Herzens durch und durch kennt, er nimmt mich an die Hand, er führt mich wenn ich mich ihm anvertraue, wenn ich mich ihm ganz übergebe."



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Wann folgen Jäger und Priester Hubertus nach?

Schluss mit Hubertusmessen!
Wann folgen Jäger Hubertus nach?


Der Legende nach war Hubertus ein leidenschaftlicher Jäger. Als er eines Tages bei der Jagd einen Hirsch schießen wollte, stellte sich dieser ihm plötzlich entgegen. Zwischen seinem Geweih erstrahlte ein Kreuz, und in der Gestalt des Hirsches sprach Christus zu ihm: »Hubertus, warum jagst du mich?« Hubertus stieg vom Pferd und kniete vor dem Hirsch nieder. Von diesem Moment an entsagte Hubertus der Jagd.

Soweit die Legende. Nach seinem Erlebnis mit dem Hirsch hörte Hubertus also mit der Jagd auf und wurde ein ernsthafter Christ. Denn wahres Christentum und Jagd passen einfach nicht zusammen. Mit den Worten aus Matthäus 25,40 gesprochen: »Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan«.

Die ersten Christen hielten das Jagen für unvereinbar mit dem christlichen Glauben. Die bekannte Kirchenordnung des Hippolyt hat dies noch übernommen. Jägern wurde die Taufe verweigert und sie wurden aus der christlichen Gemeinschaft ausgeschlossen.
Trotzdem veranstalten die Kirchen alljährlich die so genannten Hubertusmessen. Anstatt den heiligen Hubertus zum Schutzpatron der Tiere zu machen, ernannte die Kirche ihn zum Patron der Jäger.

Kirche und Jagd - das war schon immer eine unheilige Allianz. Bis heute segnen katholische und evangelische Pfarrer und Priester die Waidmänner, ihre Waffen und die »Strecke« der getöteten Tiere. Und dies, obwohl der heilige Hubertus der Legende nach der Jagd entsagte! Wann folgen Jäger und Pfarrer Hubertus nach?

Der Sinn der Hubertuslegende ist doch, dass der Mensch in Einklang und Frieden mit der Natur und den Tieren leben soll.

Alle Jäger sollten sich den heiligen Hubertus zum Vorbild nehmen und aufhören zu jagen.

Unheilige Allianz von Kirche und JagdLesen Sie dazu unseren Flyer: "Schluss mit Hubertusmessen! Wann folgen Jäger Hubertus nach?" (pdf-download) [739 KB]



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Unheilige Allianz von Kirche und Jagd

Der bayerische Jägerpräsident Vocke im Editorial der Jägerzeitschrift „Jagd in Bayern“ (4/2008): "Jagd, Natur- und Tierschutz gehören bei uns bayerischen Jägern zusammen. Wir ehren den Schöpfer im Geschöpf und kommen dem Papstwort anlässlich der Pilgerfahrt bayerischer Jägerinnen und Jäger nach Rom nach: `Eure Naturverbundenheit möge sich im Dienste an der wunderbaren Schöpfung Gottes bewähren!´"

Jäger führen Krieg gegen die Schöpfung Gottes!

Wie kann das Totschießen unschuldiger Tiere - Geschöpfe Gottes - ein `Dienst an der Schöpfung´ sein? Dieses Motto ist eine ungeheuerliche Perversion: Jäger führen Krieg gegen die Schöpfung Gottes!

Wir brauchen keine Jäger, die als Hobby und Freizeitvergnügen Tiere tot schießen! Wissenschaftliche Studien beweisen: Die Natur reguliert sich selbst. In unbejagten Gebieten Europas finden Tiere und Natur wieder in ein Gleichgewicht.

Dass die Tiere in unserer Gesellschaft millionenfach so unsagbar leiden müssen, ist nicht zuletzt auf die gefühllose Haltung der beiden großen Kirchen gegenüber den Tieren zurückzuführen. Bis heute sprechen beide Kirchen den Tieren die unsterbliche Seele ab - und auch die Gefühle. Die Kirche ist seit Jahrhunderten gegen die Tiere - und dies, obwohl Jesus von Nazareth die Tiere liebte und die ersten Christen Vegetarier waren. Dies wusste übrigens auch noch Kirchenvater Hieronymus, welcher bekanntlich die Bibel zusammenstellte: »Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt... Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.« (Adversus Jovianianum I, 30)

Prof. Dr. theol. Dr. h.c. Erich Grässer, em. Ordinarius für Neues Testament an der Universiät Bonn: »Wenn einst die Geschichte unserer Kirche geschrieben wird, dann wird das Thema "Kirche und Tierschutz" im 20. Jahrhundert dann ein ebenso schwarzes Kapitel darstellen wie das Thema "Kirche und Hexenverbrennung" im Mittelalter.«



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Das ist eure Bibel, ihr Lusttöter:

Gott sprach durch Jesaja:
„Wer einen Stier schlachtet, gleicht dem,
der einen Mann erschlägt.“
(Jesaja 66, 3-4)

Gott sprach durch Jesaja:
„...Ich habe keinen Gefallen am Blut der Stiere,
der Lämmer und Böcke...
Und wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht, denn eure Hände sind voll Blut...“
(Jesaja 1, 11-13, 15-17)

Gott sprach durch Hosea:
„Liebe will ich, nicht Schlachtopfer,
Gotteserkenntnis statt Brandopfer.“
(Hosea 6,6)

Gott sprach durch Hosea:
„Ich kann ihnen noch so viele Gesetze aufschreiben, sie gelten ihnen so wenig wie die eines Fremden.
Schlachtopfer lieben sie, sie opfern Fleisch und essen davon;
der Herr aber hat keinen Gefallen an ihnen!“
(Hosea 8,11-13)

Das ist eure Bibel, ihr Lusttöter!  


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Hubertus sah im Geweih eines Hirsches ein Kreuz und hörte die Frage von Christus: "Hubertus, warum jagst du mich?" – Daraufhin entsagte Hubertus der Jagd.
Daher unsere Forderung an den Papst und die katholischen Bischöfe und Kirchenvertreter, endlich das christliche Mäntelchen abzulegen – denn wer Waffen segnet und den brutalen Mord an den Tieren, ist nicht christlich!
 


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Jäger führen Krieg gegen die Schöpfung Gottes!

Der bayerische Jägerpräsident Vocke in seinem Editorial der von „Jagd in Bayern“ zum Landesjägertag in Bamberg:

„Jagd, Natur- und Tierschutz gehören bei uns bayerischen Jägern zusammen. Wir ehren den Schöpfer im Geschöpf und kommen dem Papstwort anlässlich der Pilgerfahrt bayerischer Jägerinnen und Jäger nach Rom nach: „Eure Naturverbundenheit möge sich im Dienste an der wunderbaren Schöpfung Gottes bewähren!“
Den Pessimisten und Schlechtrednern zum Trotz haben wir allen Grund, das neue Jagdjahr mit Zuversicht zu begrüßen. Es ist etwas Gutes, ein Jäger zu sein: Eine Erfahrung, die wir anlässlich des anstehenden Landesjägertags in Bamberg öffentlichkeitswirksam darstellen werden – ganz im Sinne der Akzeptanz der Jagd, ganz im Sinne einer sicheren Zukunft der Jagd.“


 


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Ministerpräsident Beckstein gab Jägerpräsident Vocke Schützenhilfe



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Beckstein war der erste bayerische Ministerpräsident, der sich seit Franz-Josef Strauß - der bekanntlich Jäger war und gar auf einer Jagd gestorben ist - die Ehre auf einem Jägertag gab: »Jäger waren viele Jahre in der Öffentlichkeit in der Defensive. Daher habe ich sofort zugesagt zu kommen. Ich wollte das Signal setzen: Der Ministerpräsident weiß, dass die Jäger nicht zu den ganz großen Gruppierungen gehören, aber zu den ganz wichtigen. Die Staatsregierung kümmert sich um die Anliegen der Jäger.« - Ob der in seinem Image angeschlagene Beckstein meinte, so politisch Punkte zu machen? Schließlich sind weniger als 0,4 Prozent der Bevölkerung Jäger, während mehr als zwei Drittel der Deutschen laut repräsentativen Umfragen der Jagd kritisch gegenüber stehen...



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Ministerpräsident Beckstein bei seiner Rede auf dem Landesjägertag



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»Jäger im Ehrenamt für Natur und Gesellschaft«?
Das Jägerlatein sitzt zum Teil noch ziemlich fest in den Köpfen der Menschen Gerade darum sind solche Demonstrationen für eine Natur ohne Jagd notwendig, um die Öffentlichkeit über die Jägerlügen aufzuklären:

- Ist es ein Ehrenamt, wenn Jäger feige aus dem Hinterhalt auf friedliche Tiere schießen, Fallen aufstellen oder mit Bleischrot die Umwelt vergiften?

- Ist es ein Ehrenamt, wenn Jäger mit ihren Gewehren Familienbande zerreißen und Tiere in panische Angst versetzen? Wenn sie Jagdhunde in Bauten und Höhlen hetzt, damit sie Tiere vor die schussbereiten Flinten zwingen?

- Ist es ein Ehrenamt, wenn Jäger durch massenhafte Fütterungen für hohe Wildbestände sorgen, damit sie zahlreiche Trophäen scheißen können, mit denen sie dann ihre Häuser schmücken?

- Ist es ein Ehrenamt wenn Jäger die Öffentlichkeit belügen, indem sie ihre todbringende Leidenschaft mit der Erhaltung eines natürlichen Gleichgewichtes zu verschleiern suchen?

Die Natur uns gibt uns Menschen doch immer wieder zu verstehen gibt, dass sie uns eben nicht braucht - insbesondere Jäger nicht braucht.

Und wie sieht es aus mit der Gesellschaft? Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Jagd ab. Auch das hört sich nicht nach »Ehrenamt« an. Das Motto der Jägerveranstaltung reiht sich also mühelos in die lange Märchenliste der Jäger ein. Doch das ist nichts Neues, das hat Tradition.

Denken wir nur an die Hubertuslüge. Monsignore Kühn, der im Kaiserdom die Hubertusmesse hielt, hätte die Jäger der Wahrheit gemäß darauf hinweisen müssen, dass Hubertus mit der Jagd aufhörte, nachdem er im Geweih eines Hirsches das strahlende Kreuz sah: »Jäger, folgt Hubertus nach! Hört endlich auf zu jagen!«



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Monsignore Kühn, Nuntius aus dem Vatikan 



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Die Katholischen Nachrichtenagentur verbreitete am 6. April 2008:

Vatikan-Vertreter: Vergnügen an der Jagd ist legitim

Bamberg (KNA) Ein Vertreter des Vatikan verteidigt die Jäger gegen die Kritik von Tierschützern. Es sei legitim, an der Jagd auch Vergnügen zu haben, sagte Monsignore Kühn...



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Wegen seiner »Verdienste« für die bayerischen Jäger wurde Monsignore Kühn, Nuntius aus dem Vatikan (mit Urkunde), von Jägerpräsident Vocke (2. v. rechts) die Ehrenmitgliedschaft im Jagdverband verliehen.



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19.4.08: Anti-Jagd-Demo in Wien / 27.3.08: Mahnwache für Bruno vor Museum