Startseite
Anti-Jagd-Demo Presse
Anti-Jagd-Demo: Teilnehmer
Anti-Jagd-Demo Reden und Grußworte
Anti-Jagd-Demo Bildergalerie
Jagd-Bilder
Natur ohne Jagd: Texte und Artikel
Linkliste
Impressum

53. Anti-Jagd-Demo, 2. Feb. 2006




Nach oben

Widerstand gegen die Jagd wächst:

Am Samstag zum 53. Mal Anti-Jagd-Demo in Berlin

Wie jeden 1. Samstag im Monat reisen am 4. Februar Tier- und Naturschützer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland nach Berlin, um den Tieren ihre Stimme zu geben. Um 13.00 Uhr startet der bundesweite Protestmarsch für die Abschaffung der Jagd am Olivaerplatz/Kurfürstendamm. Mit vielstimmigen Rufen wie »Schafft die Jagd ab!« oder »Jagd und Jäger ins Museum!« sowie unzähligen Plakaten und Transparenten werden die Tierfreunde über den Kurfürstendamm bis vor die Gedächtniskirche ziehen. Dort informieren Redner verschiedener Tierschutz-organisationen über das blutige Hobby der Lust-Töter, zusätzlich gibt es vielfältiges Material am Info-Stand. Für alle Teilnehmer wird kostenlos vegane Hokkaidokürbis-Suppe ausgeteilt – nach dem Motto: »Lecker essen ohne Tier-Leichenteile!«
»An einer Bevölkerungsmehrheit von über zwei Drittel der Deutschen kommt auch eine große Koalition nicht vorbei!«, sagt Kurt Eicher von der Initiative zur Abschaffung der Jagd. Die repräsentativen Umfragen der letzten Jahre zeigen übereinstimmend, dass 70-80% der Deutschen gegen das hobbymäßige Töten unserer wild lebenden Tiere sind.
Jäger schießen nicht nur über 5 Millionen Wildtiere, sondern auch jährlich ca. 350.000 Katzen und 35.000 Hunde. Und sie schießen auf Menschen: Alleine im Jahr 2004 kamen in Deutschland über 40 Menschen durch Jäger und Jägerwaffen ums Leben! Und auch für 2005 hat die Initiative zur Abschaffung der Jagd allein für Deutschland bisher folgende Todeszahlen dokumentiert (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): mindestens 10 tote Jäger, mindestens 9 Tote bei Familientragödien mit Jägerwaffen sowie mindestens zwei Unbeteiligte, wobei ein Opfer die Frau eines Jägers war (Waffenunfall) und einer Opfer beim Amoklauf eines Jägers wurde, acht weitere Menschen wurden z.T. lebensbedrohlich verletzt. »Beim Krieg der Jäger in Wald und Flur kommen jährlich mehr Deutsche ums Leben als beim Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan«, sagt Kurt Eicher von der Initiative zur Abschaffung der Jagd.
Die nichtjagdende Mehrheit der Bevölkerung – nur 0,3% der Deutschen sind Jäger! - hat die Nase voll und will das Hobby-Killen nicht mehr länger dulden. Auch in den Medien wird die Jagd immer kritischer beleuchtet.
Das Jahr 2006 hat mit deutlichen Protesten begonnen: Am Sa., 7.1.06, fand in Berlin bereits die 52. (!) bundesweite Anti-Jagd-Demo statt. Ein Wochenende später, am 14.1., demonstrierte die Initiative zur Abschaffung der Jagd gemeinsam mit PETA gegen die Promi-Jagd in Bittelbrunn. Am vergangenen Samstag, den 28.1., demonstrierten in Würzburg über 1000 Jagdgegner (!) gegen die Zwangsbejagung: Landwirte eines nahe Würzburg gelegenen Hofguts fordern, dass sie auf ihrem Grundeigentum nicht zum Töten von Wildtieren gezwungen werden. Die Initiative zur Abschaffung der Jagd war mit vielen Mitstreiter/innen vertreten. Zwei Tage später, am Montag, den 30.1., protestierte die Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich gemeinsam mit dem Verein gegen Tierfabriken beim Jägerball in Wien.



Nach oben

Kurt Eicher: "Alle 6 Sekunden stirbt in Deutschland ein Tier durch Jägerhand!" 
Frank-Michael Malchow, Generalsekretär der Tierschutzpartei Mensch - Umwelt - Tierschutz 
Bild oben: Boris Bürgel ruft zum Protest gegen das Abknallen der Wölfe in Kanada auf
Bild rechts: Der Mediziner Peter Jennrich, Mitglied bei "Ärzte gegen Tierversuche", informiert über die großen Gefahren für die Umwelt und unsere Gesundheit durch die Unmengen von toxischem Blei, das die Jäger in die Natur ballern.  
Julia Brunke von der Redaktion "Freiheit für Tiere" trägt die Erschreckenden Meldungen vor, bei denen Menschen Opfern von Jagdunfällen und Strafttaten mit Jägerwaffen wurden (rechts)
Unten: Ein Jäger informiert sich 


Nach oben

54. Anti-Jagd-Demo, 4. März 2006 / 28.1.06: 1000 Jagdgegner in Würzburg