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4.8.07: »Natur ohne Jagd« in Mainz




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70. bundesweite Anti-Jagd-Demo



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Demonstrationszug durch die Mainzer Innenstadt

Start auf dem Bahnhofsvorplatz  
Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd, begrüßt die angereisten Jagdgegnerinnen und Jagdgegner:

- Mitsteiterinnen und Mitstreiter der Allianz für Tierrechte
- Die internationale Tierrechtsorganisation PETA
- Verein Natur ohne Jagd e.V.
- Das Vogelkutzkomitee e.V. Deutschland und Sektion Elsass
- Initiative jagdgefährdeter Haustiere IJH
- AKTE - Arbeitskreis Tierrechte und Ethik
- Unabhängige Tierschutzunion Deutschlands
- Tierversuchsgegner Heilbronn
- Heimat für Tiere e.V.
- Tierschutzverein Heppenheim und Umgebung e.V.
- Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Hessen
- Initiative tierversuchsfreie Medizin

Wie immer nehmen Mitglieder der Tierschutzpartei - Mensch - Umwelt - Tierschutz an dieser Demonstration teil, weil auch sie für die Abschaffung der Jagd eintreten
- Landesverband Rheinland-Pfalz, der auch mit einem Info-Stand vertreten ist
- Mitglieder vom Landesverband Nordrhein-Westfalen
- Mitglieder vom Landesverband Hessen

Wir begrüßen angereiste Gruppen von Jagdgegnern aus Deutschland:

Frankfurt
Wiesbaden
Mannheim
Würzburg
Heilbronn
Stuttgart
Karlsruhe
Kaiserslautern
Rülsheim
Heidelberg
Saarbrücken
Düsseldorf
Wuppertal
Jülich
Oberhausen
Worms
Bonn
Nauheim
Bad Kreuznach
Marburg
Erfurt
Berlin

Wir begrüßen Jagdgegner aus Barcelona in Spanien
und Jagdgegner aus der Zentralschweiz  
Auf einmal hallen laute Schüsse durch die Mainzer Innenstadt... 
»Schafft die Jagd ab!« 
Willi Schuppert, PETA-Aktivist, brachte in Rheinland-Pfalz mehrere Hundert illegale Fütterungen zur Anzeige: »Die Fütterungen sind immer 50-100m vor dem Hochsitz. Ohne die massenhafte Fütterung würden die Jäger kein Tier vor die Flinte bekommen!« 
Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 300.000 Hauskatzen und ca. 35.000 Hunde von Jägern erschossen, erschlagen oder in Fallen gefangen. 
Bürgerbewegung »Zwangsbejagung ade!«
www.zwangsbejagung-ade.de 
Harald von Fehr, Unabhängige Tierschutzunion Deutschlands 
Ankunft auf dem Neubrunnenpaltz 


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Kundgebung auf dem Neubrunnenplatz

Informationsstand der Initiative zur Abschaffung der Jagd 
Informationsstand der Tierschutzpartei Mensch - Umwelt - Tierschutz, Landesverband Rheinland-Pfalz und von »Schüler für Tiere« 
»Gut essen ohne Fleisch« - die garantier tierleichenteilfreien Vegi-Burger fanden riesigen Anklang!  
Performance auf dem Neubrunnenplatz: »Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand«
Opfer 
Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd, stellt die Forderungen an die Landesregierung von Rheinland-Pfalz vor: »Novelliert das Landesjagdgesetz unter Tierschutzaspekten!«

Infolge eines sich weiterentwickelnden Erkenntnis- und Forschungsstandes in der Ökologie und Wildbiologie sowie einer sich verändernden Einstellung vieler Menschen zu Natur und Tieren geraten Jagd und Jäger zunehmend ins Kreuzfeuer der Kritik. Ökologen weisen darauf hin, dass die Jagd auch in der uns heute umgebenden Kulturlandschaft keineswegs erforderlich ist und überdies oftmals zu einer Gefährung von Tierpopulationen und ihren Lebensräumen führt. Tierschützer machen geltend, dass viele Regelungen der Jagdgesetzgebung nicht mehr mit dem Grundgesetz vereinbar sind, seitdem der Tierschutz zum Staatsziel erhoben wurde (Art. 20a Grundgesetz).

Die guten Erfahrungen, die andernorts mit teilweisen oder völligen Jagdverboten gemacht wurden, lassen es umso unverständlicher erscheinen, dass moderne Konzepte für den Umgang mit der Natur und den in ihr lebenden Tieren scheinbar noch keinen Eingang in die deutsche Gesetzgebung gefunden haben.

Nachdem sich Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer gegen eine Novellierung des Bundesjagdgesetzes in dieser Legislaturperiode ausgesprochen hat, liegt es nun an den Ländern, für eine zeitgemäße Jagdgesetzgebung zu sorgen:

Die Föderalismusreform gestattet es nämlich neuerdings den einzelnen Bundesländern, vom Bundesjagdgesetz abweichende Regelungen für das Jagdwesen zu treffen (vgl. Art. 72 Abs.3 Nr. 1 Grundgesetz).
 
Julia Brunke, Redaktion des Magazins »Freiheit für Tiere«, berichtet über aktuelle Jägeropfer der letzten 4 Wochen:

8.7.07: Volksmusiker erschießt sich mit Jagdgewehr

10.7.07: Jäger erschießt sich nach Jagd vor Frau

11.7.07: Jäger betrunken mit Waffe am Steuer

16.7.07: Jäger schlägt Reiterin mit Gewehrkolben

19.7.07: Vater erschießt aus Versehen Tochter

23.7.07: Jäger stirbt beim Jagen

28.7.07: 9 Menschen mit Jagdgwehr erschossen

30.7.07: Jägerin erschießt sich selbst

1.8.07: Jäger schoss Frau in Bauch - Lebensgefahr

2.8.07: Jäger bedrohte Kabarettisten
 
Dominik Storr, Rechtsanwalt, vertritt die Bürgerbewegung »Zwangsbejagung ade!«. Immer mehr Grundeigentümer setzen sich gegen die menschenrechtswidirge Zwangsbejagung ihres Besitzes zur Wehr.
Brandaktuell gibt es dazu ein
neues Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der nach dem Urteil von 1999 erneut festgestellt hat: Die Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaft verstößt gegen Menschenrechte!
www.zwangsbejagung-ade.de
 
Willi Schuppert, PETA-Aktivist, dokumentiert mit seinem Team seit Jahren illegale Fütterungen in Rheinland-Pfalz und bringt sie zur Anzeige.

Artikel lesen

Illegale Wildfütterung: BUND solidarisch mit Tierschützern
Der BUND Südpfalz erklärt sich in dem durch RHEINPFALZ-Berichterstattung öffentlich gewordenen Konflikt zwischen Tierschützern und einigen Jägern solidarisch mit den zu Unrecht ungewöhnlich massiv attackierten, hoch motivierten, äußerst sachkundigen und keinesfalls fundamentalistischen Tierschützern.
Diese kämpfen unter klarer Distanzierung von illegalen Methoden für die Einhaltung des geltenden Jagdrechts, das offenbar erheblich unter Umsetzungsdefiziten zu leiden hat. Sie erbringen damit eine Leistung, die ein zunehmend „verschlankter“ Staat - auch in anderen Bereichen von Natur und Umwelt - nicht mehr zu erbringen in der Lage ist.
(...) Es geht nicht an, dass ein Tierschützer, bloß weil er sich für die Wahrung geltender Rechtsnormen einsetzt, dem Vernehmen nach unter polizeilichen Stalkerschutz gestellt werden muss.
Ja, es soll nach glaubhafter Schilderung eines Betroffenen vorkommen, dass er, sobald er im Wald ins Visier eines Jagdscheininhabers gerät, alsbald von mehreren per Handy verständigten Jagdkollegen umzingelt wird und sich massiven verbalen und physischen Drohungen und Übergriffen ausgesetzt sehen muss. (...)
Fütterungsverbot und Kirrungsverordnung haben eine allgemein einsehbare naturschützerische Begründung. Sie wirken der zunehmenden „Verhausschweinung“, das heißt der Domestizierung und Degradierung unserer Wildtiere zu Haustieren entgegen. Außerdem erinnern sie an Jagdgepflogenheiten des dekadenten Adels vergangener Jahrhunderte. So tragen z. B. fütternde und kirrende Jäger mit zu dem nur schwer einzudämmenden Überbesatz an Wildschweinen bei, indem sie die massenhaften Vermehrung von Frischlingen auslösen, die sonst durch den natürlichen Ausleseprozess kurz gehalten würden. (...)
Quelle: BUND Kreisgruppe Südpfalz (Auszug)  
Dr. Bettina Volpe zeigt eine umfangreiche Dokumentation mit Bildern von illegalen Fütterungen  


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Konzert der AJ-Gang

»Waidmanns Heil« (AJ-Gang)

Song anhören


Manche finden´s brutal - die können mich mal!

Ja, manche mögen es nicht - das geht mir gegen Strich!

Manche finden´s extrem - das ist nicht mein Problem!

Manche empfinden´s als Qual - das ist mir doch scheißscheißscheißegal


Ich bin Jäger, ich bin Heger, ich bin Pfleger

Chor: Blablablablablablabla


Refrain: Ich sage Waidmanns Heil, Waidmans Heil,…

Und wenn du mich fragst: Warum? - Ich find das Töten geil!


Ja, ich bin Jäger - und ich bin cool

Ja ich bin Jäger - ich will das tun

Ich schieß auf Tiere – egal, ob Mütter oder Kinder, Alte oder Kranke

Das Blut muss spritzen, sonst fehlt der Kitzel! Egal, ob groß oder klein, ich schieß in alles rein!





 
CD-Signierstunde 


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20.8.07: Demonstration vor Landgericht in München / 7.7.07: Bruno-Gedenkdemo in München