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3.11.07 in Hannover: 73. Anti-Jagd-Demo

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Mehrere Hundert Tier- und Naturschützer aus ganz Deutschland gingen in der niedersächsischen Hauptstadt für die Tiere auf die Straße



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Zum Hubertustag am 3. November lautete die Forderung der Jagdgegner: "Hubertus entsagte der Jagd - Jäger, folgt Hubertus nach!"



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Der Protest richtete sich auch gegen die überall im Lande statt findenen Hubertusmessen, bei denen Pfarrer die Jäger, ihr blutiges Hobby und das Totschießen von Tieren absegnen



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Eindrücke vom Demonstrationszug

Treffpunkt vor dem Hauptbahnhof 
Kurt Eicher begrüßt die Teilnehmer der 73. bundesweiten Demonstration "Natur ohne Jagd":

- Mitsteiterinnen und Mitstreiter der Allianz für Tierrechte
- Die internationale Tierrechtsorganisation PETA
- Das Vogelschutzkomitee e.V. mit seinem Präsidenten Dr. Eberhard Schneider
- Verein Natur ohne Jagd e.V.
- Initiative für Haus- und Wildtierschutz
- Initiative »Wir Füchse«
- Unabhängige Tierschutzunion Deutschlands
- Tierschutzverein Barsinghausen
- Naturschutzverein Schlickfall e.V. aus Hamburg
- Tierversuchsgegner Heilbronn
- Heimat für Tiere e.V.
- Verein Stimmen der Tiere
- Arbeitskreis Tierschutz der SPD in Hannover
- Tierschutzpartei, Landesverband Niedersachsen
- Feministische Partei DIE FRAUEN mit Bundesarbeitsgemeinschaft Tierrechte

Gruppen von Jagdgegnern aus ganz Deutschland:
Isernhagen
Braunschweig
Papenburg
Vlotho
Bad Salzufflen
Göttingen
Kassel
Fulda
Marburg
Schwalbach
Frankfurt
Würzburg
Heilbronn
Stuttgart
München
Saarbrücken
Düsseldorf
Wuppertal
Oberhausen
Bochum
Leverkusen
Hamburg
Kiel
Stade
Bremen
Oldenburg
Gotha/Thüringen
Berlin

Jagdgegner aus Spanien - Barcelona

 
Auch ein Waschbär, dessen Eltern von Jägern erschossen wurden und der von tierliebenden Menschen mit der Flasche aufgezogen wurde, schloss sich der Forderung "Natur ohne Jagd" an. 
vorbei am Opernhaus Hannover 
Am 3. November feiern die Jäger den Hubertustag. Der Legende nach war Hubertus ein leidenschaftlicher Jäger - bis er auf einer Jagd im Geweih eines Hirsches ein Kreuz sah und die Frage hörte: »Hubertus, warum jagst du mich?« Darauf beendete Hubertus das Jagen. Trotzdem finden alljährlich die so genannten Hubertusjagden sowie Hubertusmessen in Kirchen statt. Darum lautet der Ruf von Tierschützern am 3. November in Hannover: »Schluss mit Hubertusmessen – Jäger folgt Hubertus nach!«  
Als die friedlichen Tier- und Naturschützer, die für den Frieden in Wälden und Felden und gegen das Töten eintreten, durch die Innenstadt zogen, verschloss der Besitzer des Jagd-Waffengeschäfts eilig seine Tür. 
Vom Steintor über die Georgsstraße führte der Demonstrationszug zum Kröpke, wo die große Kundgebung statt fand. 


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Infostand auf dem Kröpke-Platz 



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Kundgebung auf dem Kröpke

Kurt Eicher stellt bei der Kundgebung auf dem Kröpke die Forderungen für die Novellierung der Landesjagdgesetze vor.
Seit 6 Jahren - seit Oktober 2001 - gehen an jedem ersten Samstag im Monat Tierschützer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum für eine Natur ohne Jagd auf die Straße. Das Aktionsbündnis »Natur ohne Jagd« hat sich mit seinen »Forderungen für eine Novellierung der Landesjagdgesetze und Konzepte für eine Natur ohne Jagd« an alle Ministerpräsidenten und Landwirtschaftsminister der Länder sowie alle Abgeordneten des niedersächsischen Landtages gewendet. »Wenn die Parteien die Stimmen von uns Tierschützern haben wollen, müssen die Politiker den Tieren ihre Stimme geben«, sagt Kurt Eicher, Biologe und Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd mit Blick auf den niedersächsischen Wahlkampf.

Nachdem sich Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer gegen eine Novellierung des Bundesjagdgesetzes ausgesprochen hat, liegt es nun an den Ländern, für eine zeitgemäßere Jagdgesetzgebung zu sorgen: Die Föderalismusreform gestattet es nämlich den einzelnen Bundesländern, vom Bundesjagdgesetz abweichende Regelungen für das Jagdwesen zu treffen. Und dies ist dringend erforderlich, geht doch das Bundesjagdgesetz doch zurück auf das Reichsjagdgesetz, das Hermann Göring, Hitlers Reichsjägermeister, 1934 erlassen hat. In den westlichen Ländern der Bundesrepublik wurden zwischen 1949 und 1950 Landesjagdgesetze erlassen, die in ihren Grundzügen wesentlich dem Reichsjagdgesetz der Nationalsozialisten entsprachen; das jagdliche Brauchtum und die Trophäenorientierung wurde nicht einmal ansatzweise verändert. »In deutschen Wäldern und Fluren gelten also nicht moderne Maßstäbe von Natur- und Tierschutz, sondern Jagdtraditionen aus der Hitler-Zeit; und diese haben im 21. Jahrhundert nun wirklich nichts mehr verloren!«, kritisiert Kurt Eicher, Biologe und Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd. Die weitreichende Zerstörung von Lebensräumen, das weltweite Artensterben sowie ein gewachsenes Bewusstsein in der Bevölkerung für Tier- und Naturschutz fordern andere Gesetze als noch vor 50 oder gar 70 Jahren.

Die große Mehrheit der Deutschen steht der Jagd kritisch gegenüber, immer mehr Bürger fordern die Abschaffung der Jagd. Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger treten in repräsentativen Umfragen für ein Verbot der Jagd auf wildlebende Tiere als Freizeitsport (Hobbyjagd), für eine Begrenzung der Jagd zugunsten des Tierschutzes, für ein Verbot der Jagd auf Zugvögel, für ein Verbot des Haustierabschusses, für ein Verbot von Totschlagfallen sowie für eine Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften ein: jeder Grundeigentümer soll selbst entscheiden dürfen, ob Jäger auf seinen Ländereien jagen dürfen oder nicht. (Quellen: GEWIS-Institut 1996; GEWIS-Insitut 2002; EMNID-Institut 2003, EMNID-Institut 2004)  
Performance: "Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand" 
Julia Brunke, Redaktion des Magazins "Freiheit für Tiere" weist darauf hin: "Jäger schießen auf Wildtiere, Haustiere - und auf Menschen!"



Jäger schießen auf Wildtiere: Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand
In Deutschland werden jedes Jahr 5 Millionen Wildtiere mit Kugel oder Blei erschossen, erschlagen oder in Fallen grausam getötet. 5 Millionen Tiere jedes Jahr – das sind 13.700 jeden Tag, 570 pro Stunde, fast 10 Tiere pro Minute. Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand.

Jäger schießen auf Haustiere: Jedes Jahr sterben 300.000 Katzen und 40.000 Hunde
Was viele nicht wissen: In Deutschland werden Jahr für Jahr etwa 300.000 Hauskatzen und an die 40.000 Hunde von Jägern erschossen, erschlagen oder in Fallen gefangen.

Jäger schießen auf Menschen: Jedes Jahr etwa 40 Tote
Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 40 Menschen durch Jäger und Jägerwaffen. Dazu kommen die erschreckend vielen Fälle, bei denen der Ausgang zwar nicht tödlich war, dem Opfer aber beispielsweise ein Bein amputiert werden musste. Opfer wurden sowohl Jägerkollegen und Treiber, aber auch die Ehefrau und die Kinder von Jägern, der Schwager, sowie Nachbarn, Spaziergänger, Bergwanderer, Mountainbiker, Bärlauchsammler oder spielende Kinder. Den landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften werden jährlich über 800 Jagdunfälle gemeldet, wobei diese Zahl sicherlich nur die Spitze des Eisbergs ist.
Seit dem Jahr 2001 dokumentiert die Initiative zur Abschaffung der Jagd die Opfer von Jagdunfällen und Straftaten mit Jägerwaffen. In der Statistik finden sich »klassische« Jagdunfälle: Ein Jäger erschießt aus Versehen einen anderen Jäger oder den Treiber. Doch was besonders schockierend ist: Immer häufiger trifft es Familienangehörige der Jäger.

 
Dr. Eberhard Schneider, Präsident des Vogelschutzkomitee e.V., prangert die Jagd auf wilde Gänse an.

Zu diesem Thema ist aktuell erschienen: Wilde Gänse und Landwirtschaft von H.-H. Bergmann, H. Kruckenberg und Volkhard Wille aus der Projektgruppe Gänseökologie der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft DO-G

Einen Sonderdruck des 4-seitigen Merkblattes kann gegen einen mit 0,85 € adressierten Freiumschlag, DIN A 4 / A 3 angefordert werden beim: Vogelschutz-Komitee, An der Mühle 23, 37075 Göttingen.



 
Dominik Storr, Rechtsanwalt, vertritt die Bürgerbewegung »Zwangsbejagung ade!«.
Immer mehr Bürger wehren sich dagegen, dass auf ihrem Grundstück Jäger Tiere tot schießen oder Hochsitze errichten. So wehrt sich beispielsweise ein Grundstückseigentümer aus der Rhön gerichtlich gegen die zwangsweise Mitgliedschaft in so genannten Jagdgenossenschaften. Die deutschen Behörden und Gerichte wollen davon bislang nichts wissen. Dabei hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bereits zweimal entschieden: Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften verstößt gegen die Menschenrechte!

Unter Zwangsbejagung ade haben sich Grundeigentümer zusammengeschlossen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die menschenrechtswidrige Zwangsmitgliedschaft in den Jagdgenossenschaften abzuschaffen. Unterstützt werden die beiden Unterfranken von dem Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V. und vom Aktionsbündnis für eine Natur ohne Jagd.

Der Arbeitskreis bündelt im gesamten Bundesgebiet gerichtliche Verfahren von Eigentümern, die sich gegen die Nutzung ihrer Grundstücke durch Jagdausübungsberechtigte zur Wehr setzen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte bereits 1999 in einem an Frankreich gerichteten Urteil festgestellt, dass die Zwangsmitgliedschaft von Grundeigentümern in Jagdvereinigungen gegen die Menschenrechte verstößt. Doch die deutschen Behörden und Gerichte haben diese richtungsweisende Grundsatzentscheidung des höchsten europäischen Gerichts mit fadenscheinigen Argumenten abgeschmettert. Dies ist rechtlich gesehen nicht mehr länger haltbar: Denn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat im Juli 2007 im Falle einer luxemburgischen Klägerin erneut entschieden, dass es Eigentümern kleinerer Grundstücke in einer demokratischen Gesellschaft nicht zugemutet werden kann, die Hobbyjagd auf ihren Grundstücken gegen ihren Willen zu dulden.

Mehr Informationen über die europäische Rechtslage erhalten Grundeigentümer beim
Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.
Linnenstr. 5 a
97723 Frankenbrunn
Tel. 09736/751552
e-mail: info@arbeitskreis-tierschutz.de
Internet: www.zwangsbejagung-ade.de  
Tierärztin Ina Lautenschläger berichtet Fälle aus ihrer Praxis: Immer wieder werden Haustiere Opfer von Jägern. Jährlich sind es etwa 300.000 Hauskatzen und 35.000 Hunde. Dazu kommen Ponys auf der Weide, zahme Hängebauchschweine oder Zierenten...  
Marc Buchtmann vom Verein Natur ohne Jagd e.V. entlarvt die Jägermärchen rund um den Fuchs.

Ganz bewusst verbreitet die Jägerschaft Negativpropaganda über den Fuchs. Das Ziel ist, der Bevölkerung Angst zu machen und mit diesem Hintergrund das Töten von mehr als 650.000 Füchsen jedes Jahr zu rechtfertigen.
"Finden Sie die Wahrheit heraus, die sich hinter dem Wort Jagd verbirgt und bitte verschließen Sie nicht die Augen vor dem, was tagtäglich um Sie herum passiert und was die Jägerschaft uns Füchsen und allen anderen Tieren nur zu ihrem Vergnügen antut. Bitte helfen auch Sie mit, die grausame und unnötige Gewalt gegen Tiere endlich zu verbieten. Machen Sie sich stark für die Tiere, die keine Lobby haben und darum von einer Handvoll schießwütiger Waffennarren als Lustobjekte missbraucht werden."

Infos dazu:
www.wir-fuechse.de  
Frank-Michael Malchow übermittelt Grüße der Feministischen Partei "DIE FRAUEN", die sich gegen die Unterdrückung der Tiere und für eine Natur ohne Jagd ausspricht. 


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9.11.07 in Stuttgart: Hubertus-Demo / 23.10.07 in München: Ist Vocke ein Lusttöter?