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2.6.07: »Natur ohne Jagd« in Frankfurt


Großdemonstration "Natur ohne Jagd" in Frankfurt 



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Demo-Start am Hauptbahnhof

Kurt Eicher begrüßt die aus ganz Deutschland angereisten Demosntranten für eine Natur ohne Jagd 


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Teilnehmer:

Vertreter von Tier- und Naturschutzorganisationen:
Mitsteiterinnen und Mitstreiter der Allianz für Tierrechte
Die internationale Tierrechtsorganisation PETA
Arbeitskreis für humanen Tierschutz
Verein Natur ohne Jagd e.V.
Initiative jagdgefährdeter Haustiere
Das Vogelschutzkomitee mit seinem Präsidenten Dr. Eberhard Schneider aus Göttingen
Unabhängige Tierschutzunion Deutschlands mit ihrem Gründer Harald von Fehr
Hans-Rönn-Stiftung Menschen für Tiere mit Prof. Dr. Karnowsky
Tierschutzverein Heppenheim und Umgebung e.V.
Heimat für Tiere e.V.
TUN - Tier- und Naturschutz
Tierfreunde Siegen
Tierversuchsgegner Heilbronn
Initiative tierversuchsfreie Medizin

Tierschutzpartei - Mensch - Umwelt - Tierschutz
Landesverband Hessen
Landesverband Rheinland-Pfalz

Angereiste Gruppen von Jagdgegnern aus:
Wiesbaden
Schwalbach
Gelnhausen
Marburg
Göttingen
Kassel
Fulda
Oberthulba/Rhön
Würzburg
Arnstein
Nürnberg
Erlangen
Bamberg
Heilbronn
Karlsruhe
Mannheim
Stuttgart
Landau
Bad Sobernheim
Saarbrücken
Oberhausen
Wuppertal
Köln
Düsseldorf
Bremen
Berlin
Gotha



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Demonstrationszug durch die Innenstadt

Hans-Jürgen Lutz von T.U.N. - Tier- und Naturschutz 
Demonstrationsbeginn am Hauptbahnhof 
Ankunft auf dem Frankfurter Römer 


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Kundgebung auf dem Römer

Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd fordert von der hessischen Landesregierung eine Novellierung des Landesjagdgesetzes im Sinne des Tierschutzes:

Infolge eines sich weiterentwickelnden Erkenntnis- und Forschungsstandes in der Ökologie und Wildbiologie sowie einer sich verändernden Einstellung vieler Menschen zu Natur und Tieren geraten Jagd und Jäger zunehmend ins Kreuzfeuer der Kritik. Ökologen weisen darauf hin, dass die Jagd auch in der uns heute umgebenden Kulturlandschaft keineswegs erforderlich ist und überdies oftmals zu einer Gefährung von Tierpopulationen und ihren Lebensräumen führt. Tierschützer machen geltend, dass viele Regelungen der Jagdgesetzgebung nicht mehr mit dem Grundgesetz vereinbar sind, seitdem der Tierschutz zum Staatsziel erhoben wurde (Art. 20a Grundgesetz).

Die guten Erfahrungen, die andernorts mit teilweisen oder völligen Jagdverboten gemacht wurden, lassen es umso unverständlicher erscheinen, dass moderne Konzepte für den Umgang mit der Natur und den in ihr lebenden Tieren scheinbar noch keinen Eingang in die deutsche Gesetzgebung gefunden haben.

»Seit rund 70 Jahren gab es kaum Änderungen am Bundesjagdgesetz«
(Oberbayerisches Volksblatt, Bericht über die Rede Seehofers beim Bayerischen Jägertag, 22.4.07)
1934 erließ Hermann Göring, Hitlers Reichsjägermeister, das Reichsjagdgesetz. In den westlichen Ländern der Bundesrepublik wurden zwischen 1949 und 1950 Landesjagdgesetze erlassen, die in ihren Grundzügen wesentlich dem Reichsjagdgesetz der Nationalsozialisten entsprachen; das jagdliche Brauchtum und die Trophäenorientierung wurde nicht einmal ansatzweise verändert. (Vgl.: Klaus Maylein, "Jagd und Jäger in der modernen Gesellschaft - Ambivalenz und Notwendigkeit?")

In deutschen Wäldern und Fluren gelten also nicht moderne Maßstäbe von Natur- und Tierschutz, sondern Jagdtraditionen aus der braunen Zeit von Reichsjägermeister Göring; und diese haben im 21. Jahrhundert nun wirklich nichts mehr verloren.
Weitreichende Zerstörungen von Lebensräumen, weltweites Artensterben sowie ein gewachsenes Bewusstsein in der Bevölkerung für Tier- und Naturschutz fordern andere Gesetze als noch vor 50 oder gar 70 Jahren.

Nachdem sich Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer gegen eine Novellierung des Bundesjagdgesetzes in dieser Legislaturperiode ausgesprochen hat, liegt es nun an den Ländern, für eine zeitgemäße Jagdgesetzgebung zu sorgen:

Die Föderalismusreform gestattet es nämlich neuerdings den einzelnen Bundesländern, vom Bundesjagdgesetz abweichende Regelungen für das Jagdwesen zu treffen (vgl. Art. 72 Abs.3 Nr. 1 Grundgesetz).

Pdf-download: Forderungen für eine Refom der Landesjagdgesetze
Brief an die Abgeordneten des Hessischen Landtags  


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Performance

Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand 
Jäger schießen auf Wildtiere: Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand
In Deutschland werden jedes Jahr 5 Millionen Wildtiere erschossen, erschlagen oder in Fallen grausam getötet. 5 Millionen Tiere jedes Jahr – das sind 13.700 jeden Tag, 570 pro Stunde, 10 Tiere pro Minute. Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand.

Jäger schießen auf Haustiere: Jedes Jahr sterben 300.000 Katzen und 40.000 Hunde
Was viele nicht wissen: In Deutschland werden Jahr für Jahr etwa 300.000 Hauskatzen und an die 40.000 Hunde von Jägern erschossen, erschlagen oder in Fallen gefangen.  


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Redebeiträge und Live-Konzert

Tierärztin Ina Lautenschläger berichtet über Haustiere, die Opfer von Jägern wurden: Hunde, die erschossen wurden. Eine Katze war in eine Jägerfalle geraten, ein Bein wurde abgeschlagen. Eine andere Katze lag auf dem Operationstisch mit 10 Bleikugeln im Körper.
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Julia Brunke, Redaktion "Freiheit für Tiere": "Jäger schießen nicht nur auf Wildtiere und auf auf Haustiere - sie schießen auch auf Menschen! Jedes Jahr sterben allein in Deutschland etwa 40 Menschen durch Jäger und Jägerwaffen!"

Dazu kommen die erschreckend vielen Fälle, bei denen der Ausgang zwar nicht tödlich war, dem Opfer aber beispielsweise ein Bein amputiert werden musste. Opfer wurden sowohl Jägerkollegen und Treiber, aber auch die Ehefrau und die Kinder von Jägern, der Schwager, sowie Nachbarn, Spaziergänger, Bergwanderer, Mountainbiker, Bärlauchsammler oder spielende Kinder.
Den landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften werden jährlich über 800 Jagdunfälle gemeldet, wobei diese Zahl sicherlich nur die Spitze des Eisbergs ist.

Hier geht es zu den Opferzahlen  
Die AJ-Gang hat zum Thema "Jagdunfälle" den "Hasensong" geschrieben:

Hasensong

Heut ist wieder einer dieser Tage
Die Sonne kitzelt meine Nase
Ich sage: Yeah, Yeah, Yeah...!
Ich stehe auf, geh´ zum Bach und erfrische mich
Ein kleines Frühstück noch, alles sonnenfrisch
Was ein Leben, was ein Leben, was ein Leben!
Könnt´ es was Schöneres geben?
Was könnt´ es Schöneres geben?

Es ist wieder mal passiert
Auch wenn's wieder niemand sieht
Sie haben es wieder mal geschafft:
Dort wo vorher Freude war, eine riesen Wunde klafft!
Warum habt ihr das gemacht?


Ich stehe auf, war besoffen gestern Nacht
Meine Alte bringt´s nicht mehr, hat kein Spaß gemacht.
Der Schädel brummt, der Kaffee läuft
Die erste Kippe ist am Glühen, ich muss jetzt raus ins Grün!
Die Natur ist es, was ich liebe!
Sie eignet sich so wunderbar zur Befriedigung meiner Triebe.
Das erste Opfer schon am Futterstand:
Es macht klick, schnapp, ....

Ich geh nach vorn und seh´ das Raubtier liegen
Vor lauter Freude kann ich mich kaum noch kriegen!
Der Has´ ist tot, der Has´ ist tot, der Has´ ist tot!
Am Boden klebt das Blut - ich hatte wirklich Mut!
Ich schrecke auf: es raschelt neben mir
Heute ist mein Glückstag - gleich noch ein Tier
Ich stehe auf, lege an und drücke ab:
Es macht klick, schnapp ....

Es ist wieder mal passiert, auch wenn's wieder niemand sieht
Sie haben es wieder mal geschafft:
Dort wo vorher Jagdlust war, eine riesen Wunde klafft!
Das habt ihr wirklich toll gemacht!


www.aj-gang.de


 


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Roland Dunkel vom Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.
www.arbeitskreis-tierschutz.de
 
AJ-Gang: Bambikiller

Es ist Krieg in diesem Land,
brutal was hier geschieht,
täglich 13 000 Tote die niemand sieht
Sie töten mutwillig Familien,
kleine Kinder schlachten sie
Ohne Skrupel, kein Gewissen,
kein Erbarmen, Mitleid - nie!
´ne Schande für die Menschheit, keine Ethik und Moral,
Die Jäger führen diesen Krieg aus Lust an Qual
Mit Hi-Tech ziehen sie ins Feld, und Peilsender
Und stören den Frieden der Natur

Sie bringen Tod in unsere Länder
und sie sind feige
sie wollen töten, wollen dein Leben
»Kein Terror mehr im Wald«

Ganz egal, was du sagst,
ja sie haben immer Recht
ob in Zeitung, Radio, Fernsehen,
doch sie lügen wirklich schlecht
Sie haben überhaupt kein Plan
Von den Gesetzen der Natur
Was für sie zählt ist nur ihr Ego
Lust am Töten, Jagdlust pur

Sie sind grausam
und sie sind feige,
sie wollen töten, wollen dein Leben,
»Kein Terror mehr im Wald«

Wir haben ein Motto, das uns alle angeht,
denn für den Frieden ist es nie zu spät,
Wir stehn gemeinsam für das Recht der Schwachen
Es kann nur klappen, wenn alle mitmachen:

Schafft die Jagd ab - endlich Schluss mit der Gewalt
Schafft die Jagd ab - keinen Terror mehr im Wald
Schafft die Jagd ab - euer Ende naht bald
Schafft die Jagd ab - keine Jäger mehr im Wald


Sie jagen nachts, sie jagen tags,
ob bei Sonne oder Regen
Und Mutter Kirche spendet hierfür ihren Segen
Wer hilft den Opfern unsren Freunden,
die niemand hört,
wie sie leiden, wie sie flehen
habt Erbarmen, seid ihr gestört?Wer noch nicht dumpf ist, noch Gefühl hat,
kann nicht einfach dazu schweigen
Wir fordern Schluss mit dem Jagdtreiben,
die Jäger sollen zu Hause bleiben
Wann endlich checkt ihr den Dreck
denn nur zum Spaß zum Vergnügenschießen sie unsere Freunde weg!  


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Rechtsanwalt Dominik Storr berichtet über die Bürgergewegung gegen Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften.
Redebeitrag lesen
www.zwangsbejagung-ade.de  


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Prof. Dr. Wolfgang Karnowsky spricht für die Allianz für Tierrechte www.allianz-fuer-tierrechte.de und die Hans-Rönn-Stiftung "Menschen für Tiere"

Lesen: Rede von Prof. Dr. Wolfgang Karnowsky, 65. Anti-Jagd-Demo  
Dr. Eberhard Schneider, Präsident des Vogelschutzkomitee e.V., hat gute Nachrichten: Im Bundesland Berlin sind Vögel jetzt ganzjährig geschützt!

Für folgende Vögel wurden die Jagdzeiten aufgehoben und haben somit ganzjährig Schonzeit: Wildtruthennen und- hähne, Waldschnepfe, Rebhuhn, Türkentaube, Ringeltaube, alle Enten und Gänse, Höckerschwan, Möwen und Blässhuhn.

Neben dieser erfreulichen Tatsache können sich nun aber auch die "pelzigen" Wildtiere wie Baum- und Steinmarder, Dachs, Mauswiesel, Hermelin, Iltis und Feldhase über eine ganzjährige schussfreie Zeit freuen.

Dr. Schneider: "Diese Entscheidungen sind aufgrund der bedenklichen Bestandesentwicklung einiger der genannten Arten sehr zu begrüßen und werden den anderen Landesregierungen hiermit wärmstens zur Nachahmung empfohlen!"

www.vogelschutz-komitee.de 


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Konzert der AJ-Gang



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16.6.07: Anti-Jagd-Demo in Leer/Ostfriesland / 5.5.07: 67. Anti-Jagd-Demo in Berlin